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Mehr Fahrbahnverengungen als Querungshilfen für Fußgänger

Ich schlage vor gemäß der Analyse, die am Ende dieses Artikels

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Überbrückung der Ludwig-Erhard-Allee

Adresse: 
Ludwig-Erhard-Allee, 76131 Oststadt Oststadt Westlicher Teil Karlsruhe

Die Ludwig-Erhard-Allee teilt Karlsruhe zusammen mit der Esplanade durch Straße und Wall in doppelter Weise. Man hat intuitiv den Eindruck, dass hier zwei Steadtteile voneinander abgegrenzt werden sollen. Die Geschäfte auf der Südseite der LEA befinden sich genau zwischen beiden Grenzen im "Niemandsland" zwischen Ost- und Südstadt. Dieser Gesamteindruck von Abgrenzung und Isolation wird durch die existierenden Durch- und Aufgänge (zur Esplanade) nur wenig abgemildert. Architektonisch mögen die Gebäude am "Erhard-Boulevard" ein interessanter Kontrast zur nördlich angrenzenden Bebauung der Oststadt sein, städtebaulich ist es ein immenser Irrtum bei dem zu retten gilt, was zu retten ist.

Vorschlag
Die LEA wird nicht nur wie ohnehin geplant an der "runden Kreuzung" mittels einer von der Esplanade abgehenden Fußgängerbrücke an die Oststadt angebunden, sondern auch durch Brücken zur Hennebergstraße (wo ohnehin bereits ein grüner Appendix am Treppenabgang die richtige Richtung anzeigt) und auf der Fächer-Linie Waldhornstraße-Alter Friedhof (quer zur LEA über die Kreuzung mit der Ostendstraße), letztere mit Abgängen zur Haltestelle. Im Zuge dessen soll der Weg über Hennebergstraße und Buntestraße zum (hoffentlich bald runderneuerten) Gottesauer Platz als Wegstrecke hervorgehoben werden und die Querung über die Gottesauer Straße mit einem Fußgängerüberweg abgesichert werden, ebenso wie der Übergang über die Kapellenstraße im Zuge der Waldhornstraße.

Kommentare

... und öffentliche Nutzung der Etage auf Esplanaden-Niveau.

Zur Esplanade gibt es eigentlich genügend Zugänge. Aber die meisten sind für Rollstuhlfahrer nicht und nur wenige mit Hilfe zu nutzen. Dieses Problem ließe sich durch mehrere öffentliche Aufzüge im Außenbereich lösen, was aber vermutlich teuer im Betrieb wäre.

Eine andere Möglichkeit wäre eine - sicherlich als langfristig zu denkendes Ziel - Umnutzung der Räume auf Höhe der Esplanade. Wenn diese vom EInzelhandel und den Restaurants, die sich bereits jetzt auf Straßenniveau befinden, mitgenutzt werden könnten, bekämen diese Fenster und Tür auf die Esplanade und damit nach Süden und weg von der Straße, was sicherlich gerade für die Gastronomie interessant wäre. Zum anderen könnten - als verpflichtende Auflage für diese Betriebe - mobilitätseingeschränkte Personen Aufzüge, die in einer solchen Variante sicherlich in den Innenräumen eingerichtet würden, benutzen um auf die Esplanade zu gelangen. Und schließlich würde der Eindruck einer Trennwirkung des Erhard-Boulevard durch eine "Zweigesichtigkeit" (halb-)öffentlicher Einrichtungen (nach Norden und nach Süden, unten und oben) noch ein Stück mehr reduziert.

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